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Wildnis- und Expeditionsmedizinkurse SES-Kurse: Survival Basis | Weekend | Wildnismedizin | Expedition | Jäger und Sammler | Survivalkurs für Kinder | Spezial-Kurse | |||||
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Thematische Schwerpunkte |
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Modul 1: |
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| Reisemedizin: Impfungen, Reisedurchfall, Wasserdesinfektion, Tropenkrankheiten Infektionskrankheiten: Viren, Bakterien, Parasiten Gifttierunfälle: Schlangen, Spinnen, Bienen, Wespen, Skorpione, Meerestiere, Säugetiere Reiseapotheke (Zusammenstellen eines Wilderness Medical Kit) Tauchmedizin: Tauchphysik/-physiologie, Atemgasvergiftungen, Schwimmbadblackout, Dekompressionserkrankung, Barotraumata (Ohren, Nasennebenhöhlen, Gesicht etc.) |
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| Modul 2: | |||||
| Erste Hilfe: Luftwege freimachen, Grundlagen der Reanimation, Schockbehandlung, Schmerztherapie, Verbrennungen Traumatologie im Gelände: ABC, Luxationen erkennen und reponieren, Frakturen erkennen und schienen, Wunden versorgen und nähen, Infektionsprophylaxe, Druckstellen und Blasen, Verletzungen von Kopf und Brustkorb, Schmerzlinderung Improvisierte Rettung, Transport von Verletzten Gebirgsmedizin: Höhenkrankheit (akute Bergkrankheit, Höhenhirn- und Höhenlungenödem), Lawinenkunde und -rettung, Hypothermie (Unterkühlung), Erfrierungen |
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| Dauer: pro Modul 1 Tag Preis: pro Modul 190.- CHF (160.- EUR); für 2 Module 360/300 (CHF/EUR) Ort: Luzern Zielgruppen: Jedermann/-frau, der sich oft in der freien Natur aufhält oder in entlegenen Winkeln der Erde reist und sich dafür das nötige medizinische Wissen aneignen möchte, um mit Gesundheitsproblemen selber umgehen zu können. Nächste Daten: auf Anfrage als Privatkurs |
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Wildnismedizin beschäftigt sich mit den medizinischen Problemen, die sich beim Aufenthalt in der Natur ereignen können. Dazu gehören die unterschiedlichsten Fachrichtungen, wie z.B. Gebirgs-, Rettungs-, Reise- und Tropenmedizin, Katastrophenmedizin und viele andere. Das häufigste medizinische Problem bei Outdooraktivitäten - v.a. beim Sport draussen - sind Verletzungen. Um vorbereitet zu sein, benötigen wir Kenntnisse über das Reponieren von Luxationen (Gelenkverrenkungen), Schienen von Frakturen und die Versorgung von Wunden. Die Expeditionsmedizin beschäftigt sich mit
der Erhaltung der Gesundheit - sei es physische oder psychische - unter
dem speziellen Stress und der Herausforderung einer Expedition. Da Expeditionen
meist in Gebiete führen, die weit entfernt sind von Spitälern
oder sogar von einem Allgemeinarzt, fällt die Verantwortlichkeit
im Umgang mit medizinischen Problemen auf die Teilnehmer der Expedition.
Risiken sollten schon im Voraus minimalisiert werden durch eine sorgfältige
Analyse des geographischen Gebiets, in dem die Expedition durchgeführt
wird: Terrain, Höhe, Klima, Gifttiere. Wir werden uns mit der Gebirgsmedizin und Tropenmedizin beschäftigen, als Beispiele zweier Umweltextreme. Das Gebirge birgt viele Gefahren für die Gesundheit. Die Höhenkrankheit kann sich bei nicht höhenakklimatisierten Bergsteigern und Trekkern schon auf Höhen über 2500 m entwickeln. In schweren Fällen der Höhenkrankheit entwickelt sich ein Höhenhirn- oder Lungenödem. Weitere Gefahren der Höhe sind Lawinenunfälle und Erfrierungen. Bei Reisen oder Expeditionen in den Tropen müssen im Vornherein wichtige Impfungen durchgeführt werden. Malaria ist eine der gefährlichsten Tropenkrankheiten, deren Prophylaxe (medikamentös, chemisch, physikalisch) und Notfallbehandlung besprochen werden. Bisse durch Tiere (giftig oder nicht) stellen bei Reisen in der Natur eine gewisse Gefahr dar. Unter Reisedurchfall leiden 20 - 50 % der Tropenreisenden. |
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